Ressourcen zum Booster-T1-Roboter
FAQ – Humanoider Roboter Booster T1
Welches „realistische“ Autonomie-Niveau kann ich von Anfang an anpeilen?
Bei einem Forschungs-Humanoiden ist es in der Regel effizienter, mit klar abgegrenzten Szenarien zu starten (Bewegungen, einfache Trajektorien, wiederholbare Aktionen) und die Komplexität dann schrittweise zu erhöhen (Wahrnehmung, Interaktion, Manipulation). Das passende Niveau hängt vor allem von Ihren Software-Ressourcen, Ihrer Testumgebung und der Zeit ab, die Sie für die Integration aufbringen können.
Welche Schnittstellen stehen zur Steuerung zur Verfügung (PC, Smartphone, Fernbedienung)?
Der Booster T1 wird mit einer mobilen Steuer-App vorgestellt, die einige Funktionen per Bluetooth ermöglicht (Inbetriebnahme, grundlegende Steuerung je nach Ressourcen). Für eine „Projekt“-Steuerung (Tests, Szenarien, Automatisierung) ist die gängigste Variante die Steuerung über einen Computer im Netzwerk (Wi-Fi/Ethernet) unter Nutzung der verfügbaren Software-Schnittstellen.
Und zur Software-Integration (API, ROS 2): Was ist vorgesehen?
Ressourcen nennen eine API (Befehl und Status-Feedback) sowie eine ROS-2-Kompatibilität. Offizielle Repositories zeigen eine Steuerung über Low-Level-Austausch (Befehl und Status-Feedback), und ein ROS-2-SDK stellt dedizierte Messages/Services für die Steuerung bereit.
Welche Sensoren sind zugänglich und in welcher Form (Streams, Frequenz, Synchronisation)?
Für Wahrnehmungs-/KI-Projekte sollten Sie klären, welche Ausgaben verfügbar sind (Tiefenkamera, IMU, Audio), mit welchen Frequenzen und wie die Synchronisation gehandhabt wird. Diese Details bestimmen die Machbarkeit einer Vision/Control-Pipeline oder der Datenerfassung für Lernverfahren.
Welche Voraussetzungen am Arbeitsplatz / im Netzwerk sollte man einplanen?
Prüfen Sie den Verbindungsmodus (Ethernet/Wi-Fi), die verwendeten Ports und ob Ihr Netzwerk Einschränkungen hat (VPN, VLAN, Proxy). In Universitäts- oder Industrieumgebungen können diese Punkte blockierend sein, wenn man sie nicht frühzeitig berücksichtigt.
Kann man die Simulation für einen „Simulation → Roboter“-Workflow nutzen?
Ja, Simulationsumgebungen werden genannt. Für ein Projekt sollten Sie die Verfügbarkeit der Modelle (Assets), die Lücke zwischen Simulation und Roboter (Parameter, Controller) und die bereitgestellten Beispiele klären, um die Einrichtung zu beschleunigen.
Welchen Aufwand sollte man für Manipulation (Greifer oder dextere Hände) einplanen?
Greifen ist häufig der teuerste Teil in der Abstimmung: Kalibrierung, Regelung, Kontakterkennung, Wiederholbarkeit. Klären Sie vor der Wahl Ihr Ziel (Aufnehmen/Absetzen vs. feine Gesten), die Zielobjekte und das erwartete Präzisionsniveau.
Welche Punkte sind für den Einsatz unter realen Bedingungen zu prüfen (Böden, Platz, Sicherheit)?
In der Praxis sind Lokomotion und Stabilität empfindlich gegenüber dem Boden (Reibung, Unebenheiten), dem verfügbaren Platz und den Aufsichtsprozessen. Es wird empfohlen, eine sichere Testzone sowie ein schrittweises Protokoll vorzusehen (einfache Bewegungen → komplette Szenarien).
Was ist im Lieferumfang enthalten (und was ist optional)?
Um Überraschungen zu vermeiden, lassen Sie bestätigen, was enthalten ist (Roboter, Batterie(n), Ladegerät, Transportelemente, Zubehör) und was versionsabhängig ist (Greifer/Hände, Kommunikationsoptionen, Zusatzteile). Das ist ein klassischer Punkt vor der Bestellung.
Welcher Support ist verfügbar (Dokumentation, Beispiele, Begleitung)?
Für Forschung/Lehre haben Dokumentation und Beispiele oft mehr Wirkung als die „Spezifikationsliste“. Fragen Sie vor dem Kauf, was geliefert wird (Handbücher, Tutorials, Code-Beispiele, Supervision-Tools) und wie der Support erfolgt (Kanal, Antwortzeiten, Onboarding).